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Fotografie für Privatmenschen versus für ein Business

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Als Fotografin habe ich ja mehrere Möglichkeiten Bilder für Kunden zu erstellen. Dabei ist zu unterscheiden, ob sie für Privatmenschen sind oder für ein Business, welches Produkte oder Dienstleistungen erstellen. In dem Beitrag beziehe ich alles auf Hundefotografie, vor allem bei den Beispielen, aber, es lässt sich auf alle Fotografiearten anwenden. Wenn du mehr dazu wissen magst, dann lies gerne den Beitrag weiter.

Fotografie für Privatmenschen

Der wahrscheinlich eher bekanntere Teil der Fotografie, vor allem im Bereich der Hundefotografie, ist es, für Privatmenschen Bilder zu machen. Das bedeutet, ein Mensch hat einen Hund und möchte gerne Bilder für sich zu Hause an der Wand haben. Dann kann der Mensch mich anschreiben und fragen, wann wir das Shooting machen. Nach dem Shooting bekommt er Bilder für seinen privaten Gebrauch zugeschickt, welche er sich dann ausdruckt und dann an die Wand hängen kann.

Dort geht es im wesentlichen darum, den Hund so zu fotografieren, wie der Besitzer in kennt und ihn in seinen Bilder auch wieder erkennt. Dabei ist es egal, ob der fellige Freund vor einem Baum steht, rumläuft und ähnliches. Weil dort der Hund einzig und alleine im Vordergrund steht.

Fotografie für ein Business

Anders sieht es dabei aus, wenn ein Shooting für ein Business gemacht wird. Zum Beispiel ein Hersteller für Leinen oder Futtermittel möchte gerne Bilder haben. Da kann es sein, dass er sie direkt auf sein Produkt drucken möchte, wie es bei Futtermittel oft der Fall ist. Aber, kann es auch sein, dass Bilder für Instagram oder andere Marketingzwecke genutzt werden wollen.

Da gibt es dann ganz andere Vorraussetzungen an das Bild. Dort gibt der Marketingchef des Herstellers genaue Angaben, wie das Bild auszusehen hat. Also, was sie von einem erwarten. Vorab wird ein Briefing mitgeteilt und daran muss sich gehalten werden. Manchmal kann es sein, dass es auch freie Rahmenbedingungen gibt, da kann ich dann als Fotografin schauen, was vorher so gepostet wurde und orientiere mich dann an den Bildern.

Das Bild soll ja dann die Marke beziehungsweise das Produkt repräsentieren. Bilder in Nutzung sind natürlich super, weil der Kunde sich dann direkt vorstellen kann, wie es für seinen Hund kann. Umso besser die Bilder und umso mehr Bilder, umso eher kann sich der Hundebesitzer ein Bild von dem Produkt machen. Qualitativ hochwertige Bilder sind dort noch mehr ein Muss. Auch bei privaten Bilder sollten die Bilder qualitativ hochwertig sein, so sind sie es auf eine andere Art und Weise.

Privatmensch versus Business

Während es also bei einem Privatmensch nur um den Hund geht, geht es bei einem Business vorrangig um das Produkt beziehungsweise um eine Dienstleistung. Dabei ist es abhängig, was verkauft wird, um einen Hund auszuwählen und ihn dann richtig in Szene zu setzen, dass das Produkt seine volle Wirkung entfaltet. Manchmal ist es der Hund auch egal, da kann dann der Fotograf selber entscheiden, was für einen Hund er dafür auswählt.

Ein wichtiger Unterschied hierbei ist das Thema Lizenzen. Der Privatkunde erhält dabei eine Privatlizenz. Das bedeutet, er darf sie nur für seine privaten Zwecke nutzen. Zum Beispiel um es bei Insta zu posten, es sich auszudrucken, als Bildschirmhintergrund zu nutzen und ähnliches. Ein Business hingegen bekommt eine gewerbliche Lizenz und darf im Gegensatz zu dem Privatmenschen das Bild für Marketingzwecke beziehungsweise gewerblich nutzen. Zweiteres ist natürlich eine teurere Lizenz, welche für den Privatmenschen im Normalfall keinen Sinn macht.

Beide Kunden sollen qualitativ hochwertige Bilder bekommen, wobei bei der Businessfotografie ein ganz anderer Fokus gelegt wird, als wie bei der privaten Fotografie. Das Produkt soll für den Kunden schmackhaft gemacht werden, dass er es dann später auch kaufen möchte. Der Hundebesitzer druckt sich das Bild aus und möchte einfach ein schönes Bild seines Hundes haben. Als Erinnerung und zur Verschönerung.

Und, was ist mit Agenturen?

Mittlerweile gibt es auch schon Agenturen, welche Tierbilder für Businesskunden anbieten. Am bekanntesten ist da wahrscheinlich die Tierfotoagentur (*unbezahlte Werbung). Dort können sich Fotografen anmelden und ihre Bilder hinschicken. Sie werden alle in einer großen Datenbank gespeichert und der Kunde kann sich dann Bilder beziehungsweise deren Lizenz dazu erwerben und für Marketingzwecke und gewerblich nutzen.

Selber bin ich aktuell in keiner Agentur, würde aber nicht ausschließen, dass ich mich irgendwann mal bei einer bewerbe. Zum Beispiel bei der zuvor genannten Agentur. Aber, konkret dazu geplant habe ich bisher nichts.

Mit Sicherheit gibt es auch noch weitere Agenturen, aber, da sind dann meist mehrere Themengebiete gemischt und nicht spezifisch nur für Tiere Bilder zu finden. Ob man sich Bilder bei einer Agentur holt beziehungsweise ob man sich einen Fotografen holt, der ganz speziell Bilder nach den eigenen Wünschen erstellt, muss jedes Business für sich selber entscheiden. Es kommt dabei auch immer ein bisschen auf das an, was dann dabei rauskommen soll und wieviel Geld in das Projekt gesteckt werden soll.

Fazit zu “Fotografie für Privatmenschen versus für ein Business”

Du merkst, es gibt einen großen und entscheidenen Unterschied, zwischen den beiden Möglichkeiten, Bilder für einen Kunden zu erstellen. Während es für Privatkunden eher auf den Hund ankommt und der Besitzer des Hundes glücklich ist, gibt es bei einem Business als Kunden konkrete Vorgaben, an welche sich gehalten werden soll. Beides hat seine Vor- und Nachteile und ich finde beides eine spannende Art und Weise zu fotografieren.

➡️ Meld dich gerne, wenn du Bilder von deinem Wuffel haben magst beziehungsweise, wenn du eine Dienstleitung oder ein Produkt für Hunde anbietest und gerne professionelle Bilder haben magst.


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Wassershooting
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Yvonne

Fotografin mit Herz und Leidenschaft um Dir eine einmalige Erinnerung zu schaffen. ❤️

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