Fotografie

Was ist ein TfP-Shooting?

Heute möchte ich euch in dem Beitrag erzählen, was ein TfP-Shooting ist.

Hast du schonmal davon gehört?

Was genau bedeutet eigentlich TfP?

TfP stammt ursprünglich aus dem englischen, weshalb es ausgeschrieben Englisch ist. TfP = Time for Print/Picture. Es wurde im deutschen so übernommen und damit ein feststehender Begriff.

Übersetzt heißt es dann Zeit für Ausdruck/Bild. Das bedeutet, dass das Model und der Fotograf ihre Zeit geben und als “Bezahlung” dann Bilder dabei rauskommen.

Wie gestaltet sich ein TfP-Shooting?

Der Ablauf ist gerne einmal so, dass der Fotograf sein Vorstellungen bekannt gibt. Zum Beispiel in extra dafür vorgesehenen Facebook Gruppen oder auf seiner Homepage. Daraufhin melden sich dann potenzielle Models und der Fotograf sucht sich aus, welches Model gut zu seinen Vorstellungen passt.

Es wird ein Termin ausgemacht und man trifft sich vor Ort. Das Shooting läuft dann ab, wie besprochen. Wieder zu Hause lädt der Fotograf die Bilder dann auf seinen Computer.

Anders als es bei Pay-Shootings der Fall ist, wird es eher keine Galerie geben, wo der Kunde seine Bilder aussucht. Das Model bekommt eine vereinbarte Anzahl an Bildern, welche meist die Bilder sind, welche der Fotograf auch selber benutzt und somit dafür bearbeitet.

Das besondere an einem TfP-Shooting ist, dass kostenlos ist. Beide Parteien sind sich über die Bedeutung eines TfP-Shootings einig. Der Fotograf bekommt das gewünschte Bild und das Model kann es für sich weiter verwenden.

Dabei ist allerdings zu bedenken, dass der Fotograf soviel Zeit wie benötigt hat, um Bilder an das Model abzugeben. Zum Beispiel gehen Kundenfotos immer vor. Das Model hat da keinen Anspruch auf sofortige Lieferung.

Mehrwert von TfP?

Diese Art von Shootings werden oft von Fotografen ausgeschrieben, weil sie ausprobieren möchten. Zum Beispiel, weil sie eine neue Location gefunden haben und sie testen möchten. Oder eine bestimmte Bildidee im Kopf haben und da ganz speziell was machen möchten.

Viele Anfänger nutzen es auch, um sich ihr Portfolio damit aufzubauen. Da sie dann noch kein Geld für arbeiten nehmen möchten, da sie sich nicht für gut genug halten.

Schattenseiten von TfP …..

Leider gibt es auch etwas auf der negativen Seite. Die Menschen gewöhnen sich daran, ihre Bilder kostenlos zu bekommen und sind dann nicht mehr bereit, Geld dafür auszugeben. Das macht den Markt der Fotografen schlichtweg kaputt.

Einige Menschen gehen sogar noch soweit, dass sie Anforderungen stellen, anstatt sich über ihre geschenkten Bilder zu freuen. *schulterzuck* Um dem ein wenig zu entgehen, ist es ratsam mit einem Vertrag, der extra für TfP-Shootings gedacht ist, klare Verhältnisse zu schaffen. Auch, um damit Nutzungsrechte und Veröffentlichungen zu klären.

Ich hoffe, das du zu den Menschen gehörst, welche solche Angebote schätzen. Weil, selbstverständlich sollten sie nicht sein. 🙂

Inspiriert zu dem Beitrag wurde ich von Johanna in ihrem Blog. Danke dafür. 🙂


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Yvonne

Fotografin mit Herz und Leidenschaft um Dir eine einmalige Erinnerung zu schaffen. ❤️

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