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Mein Hund guckt nicht in die Kamera …..

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“Mein Hund guckt nicht in die Kamera und deshalb mag ich kein Fotoshooting mit meinem Hund machen?” Warum du es doch tun solltest, liest du in dem Artikel hier.

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Mein Hund guckt nicht in die Kamera …..

Du hast eine schöne Location gefunden und du möchtest ein paar schöne Bilder mit deinem Hund machen? Oder, du bist bei einem Shooting und alles ist perfekt? Aber, wäre da nicht das kleine Problem, dass dein Hund nicht in die Kamera schauen möchte. Es gibt einige Tipps und Tricks, wie du es dennoch schaffen kannst, das du Bilder hinbekommst, in denen dein Hund genau in Richtung Linse schaut. Aber, muss er eigentlich immer in die Kamera schauen?

Muss er immer in die Kamera schauen?

Wollen wir doch zuerst einmal klären, ob er überhaupt in die Kamera gucken muss. Es kommt dabei immer auf das Bild an, was man gerne haben möchte. Daher check erstmal, ob es auch andere Möglichkeiten gibt, welche die Szene gut darstellen und der Hund guckt woanders hin. Zum Beispiel zur Seite oder aber auch nach oben. Platziere ihn zur Not etwas um und fotografiere aus einem anderen Blickwinkel.

Mein Hund guckt nicht in die Kamera …..
Der Hund kann auch mal nach oben gucken.

Ausserdem muss dein Hund nicht immer in die Kamera gucken. Zum Beispiel, wenn es natürliche Bilder draussen sind, welche ihn bei einem Spiel oder laufend in der Natur zeigt. Es hängt also auch sehr stark davon ab, was und wo fotografiert wird.

Fun Fact:

Bei Insta gibt es den #wontlookwednesday, wo genau solche Bilder gepostet werden, wo der Hund nicht in die Kamera gucken wollte. 😅

Es kann unterschiedliche Gründe haben, warum dein Hund nicht in die Kamera gucken möchte. Zum Beispiel kann es Angst sein. Da ist es wichtig dem Tier seine Zeit zu geben. Manchmal sind Hunde aber auch einfach nur genervt und gucken demonstrativ weg. Auch da zahlt es sich aus, entspannt auf die Situation zu reagieren und nicht genervt.

Geduld wäre eine weitere Lösung

Wenn es nicht auf Zeit ankommt, dann sei geduldig. Locke ihn immer wieder und mache mehrere Bilder hintereinander in der Serienfunktion. Manchmal hat man da schon ein gutes Bild dabei. Achte genau darauf, was der Hund gerade macht und halte deine Kamera immer bereit.

Schaue Dir das Tier auch ganz genau an, warum es nicht zur Kamera guckt. Eventuell lenkt es ja auch etwas ab. Oder wie zuvor genannt hat es Angst. Aber auch Tiere können genervt sein. Daher, reagiere angemessen auf die Situation und gehe liebevoll mit dem Hund um. Mit Geduld kann da ganz viel rausgeholt werden.

Anders platzieren und woanders hingucken lassen hilft zur Entspannung.

Mit Leckereien locken

Ein weiterer Trick ist es, ein ganz besonderes Leckerchen zu haben. Ein absolutes Lieblingsfresschen. Das wird direkt oberhalb der Linse platziert. So konzentriert sich der Hund darauf, das Leckerchen zu bekommen und schaut automatisch zu der Kamera. Damit kann er auch etwas dirigiert werden. Also, etwas mehr hoch, runter oder zur Seite gucken, falls du das möchtest.

Der Besitzer des Hundes sollte dabei immer das Leckerchen mitbringen und nicht der Fotograf. Warum? Der Besitzer weiß, was der Hund mag. Aber, noch viel wichtiger, er weiß, ob es Unverträglichkeiten gibt, welche bedacht werden sollten. Daher bringe ich zum Beispiel mittlerweile keine Leckerchen mehr mit zu Shootings. Früher habe ich das, aber, da kam dann immer wieder ne, das verträgt mein Hund nicht. Nee, das mag er nicht und so weiter. Also lasse ich das mittlerweile komplett.

Geräusche machen

Manchmal hilft es auch, ein Geräusch zu machen. Sei es der Schlüssel, der kurz geklimpert wird oder ein Quietschie, was kurz gedrückt wird. Gut ist es, wenn es eine weitere Person macht. So kannst du dich auf das erstellen der Bilder konzentrieren, während eine andere Person, im besten Fall der Hundehalter, oberhalb der Linse Geräusche macht.

Was sich auch gut bewährt hat, sind Tiergeräusche auf dem Handy. Achte aber darauf, wie auch bei anderen Geräuschen, dass der Hund keine Angst davor hat. Ausserdem solltest du auch hier deine Kamera direkt so bereit haben, dass du nur noch auslösen musst. Schnelligkeit ist hier schon sehr gefragt.

Sei geduldig, dann bekommst du auch den Blick zur Kamera hin.

Belohnung geben

Ganz wichtig ist auch den felligen Freund ganz doll zu loben, wenn er in die Kamera guckt. So lernt er, dass es etwas Gutes ist und verknüpft es mit etwas positivem. Dabei ist es egal ob du Leckerchen oder Worte / kuscheln / spielen als eine Belohnung erfolgt. Das hängt von eurer Erziehung und Handhabung ab. Es soll aber vorrangig eine positive Verstärkung sein.

Natürlich ist es am Besten, es von Klein auf zu trainieren. Aber, nicht jeder hat seinen Hund von Klein auf oder schon zu der Zeit daran gedacht, das zu trainieren. Daher fang am Besten sofort ganz langsam damit an, wenn dein Hund das noch gar nicht kennt.

Wobei ja mittlerweile nahezu jeder Mensch ein Smartphone mit Kamera hat und damit schon direkt von Beginn an Bilder macht. Da kann dann das Training auch direkt beginnen. Und, dabei muss der Hund nichts spezielles machen oder können. Einfach in die Kamera gucken reicht dabei vollkommen aus.

Fazit zu “Mein Hund guckt nicht in die Kamera …..”

Ganz wichtig ist, dass du Geduld mit dem Tier hast. Es kann unterschiedliche Gründe haben, warum er immer wieder wegguckt. Sei offen dafür wahrzunehmen, woran das liegt und reagiere angemessen. Und, vergiss nicht, deinen Liebling zu loben, wenn er in die Kamera guckt. Das verstärkt in positiv und so bekommt ihr beide ein gutes Gefühl dabei Bilder zu machen.

Lass dich nicht davon abhalten, dass dein Hund nicht in die Kamera guckt, ein Fotoshooting mit deinem Liebling zu machen. Der Fotograf sollte darauf eingehen können und dennoch ein paar schöne Bilder hinbekommen.

Manchmal passt es aber auch zur Situation, wenn der Hund woanders hinguckt. Vor allem, wenn er sich ganz natürlich bewegt und verhält.

Kleine Geschichte am Rande noch dazu: Obwohl ich Mina, den Hund meiner Schwester, schon hunderte Mal fotografiert habe, hat sie es nicht soooooo gerne fotografiert zu werden. Wenn ich mit der Kamera oder dem Handy vor ihr stehe, guckt sie demonstrativ weg. Sobald ich es weghalte, guckt sie wieder ganz normal. Auch locken hilft oft nichts. Da ist Geduld das einzige Mittel zur Wahl. Irgendwann bekomme ich dann ein gutes Bild hin. Das kann manchmal was dauern, aber, das ist dann eben so. 😊

➡️ Meld dich gerne, wenn du Bilder von deinem Wuffel haben magst beziehungsweise, wenn du eine Dienstleitung oder ein Produkt für Hunde anbietest und gerne professionelle Bilder haben magst.


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Yvonne

Fotografin mit Herz und Leidenschaft um Dir eine einmalige Erinnerung zu schaffen. ❤️

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