Fotografie

Laufbilder – Wie du sie hinbekommst

Wer ein Haustier, bevorzugt einen Hund oder ein Pferd hat, hätte auch gerne ein paar schöne Laufbilder / Bilder in Bewegung seines Lieblings. Was dabei beachtet werden sollte, erzähle ich Dir in dem Beitrag.

Was versteht man unter Laufbilder?

Im Gegensatz zu den klassischen Portraitbildern, bei denen das Tier gewöhnlich still hält, bewegt sich es sich bei der Form der Fotografie. Ganz genau läuft es in eine Richtung, welche dann eingefangen wird.

Der Klassiker ist dabei, das der Hund direkt auf einen zugelaufen kommt. Herrchen oder Frauchen stehen hinter dem Fotografen und erregen die Aufmerksamkeit, sodass die Wuffels auf einen zugelaufen kommen. Dadurch können sie in die Richtung dirigiert werden, welche man möchte.

Dabei ist es egal, wie schnell der Hund laufen kann. Entweder, er rennt, weil es sich dabei um ein junges Tier handelt. Aber, auch bei älteren und langsamen Tieren lässt sich diese Form der Shootingart umsetzen.

Dazu werden kürzere Strecken gewählt. Dadurch, dass das Tier langsamer läuft, lassen sich dabei auch schöne Bilder erstellen. Es kann spontaner auf die Situation eingegangen werden.

Es gibt auch die Version, dass der Hund von einer Seite zur anderen läuft und man somit ein Bild von der Seite entsteht.

Was muss bei Laufbildern beachtet werden?

Zu aller erst, schau dir an, wo ihr den Hund laufen lassen wollt. Also, wie der Hintergrund ausschaut. Ist zu viel Chaos im Hintergrund, dann wirkt auch das Bild chaotisch. Schau, dass es gut aussieht. Wenn du mit einer offenen Blende fotografierst, kannst du auch einen nicht soooooo schönen Hintergrund wählen.

Dann schaust du, dass keine blendende Sonne hinter eurem Objekt ist. Sollte es sein, wechselt den Ort, denn es ist sehr schwer, da gute Bilder zu erstellen.

In welche Richtung soll der Hund laufen. Direkt auf dich zu, links oder rechts abbiegen? Sprecht das mit den Besitzern ab und positioniert sie dem entsprechend.

Platziert den Hund ein gutes Stück von euch entfernt hin. Und, dann lasst ihn auf euch zu laufen. Warte einen Augenblick, bis der Hund was näher gekommen ist, um in formatfüllend abzulichten.

Unterschied Hund und Pferd

Bei einem Hund ist es relativ einfach, ihn auf dich zu rennen zu lassen. Bei einem Pferd ist da schon eher Vorsicht geboten. Aufgrund der Größe muss das Pferd einwandfrei auf Stopp hören oder von sich aus an Dir vorbeilaufen, sollte es nicht von selber stehen bleiben.

Natürlich kann auch ein Reiter auf dem Pferd bestimmen, wie und wo es lang läuft, aber gerne hat man auch Bilder, wo nur das Pferd drauf zu sehen ist.

laufbilder

Besser wäre es, das Pferd einfach frei laufen zu lassen und dann dabei Bilder zu machen. Also auch mal von links nach rechts laufen lassen (oder umgekehrt) und nicht auf einen zu laufen lassen.

Einstellungen für gute Laufbilder

Das ist ein ganz wichtiger Punkt, dass es eine extra Überschrift bekommt. Besonders wichtig ist dabei die Zeiteinstellung. Es sollte mindestens 1/1000 gewählt werden. Umso kleiner die Zeiteinheit, umso besser. Dadurch “friert” das Bild ein und du bekommst schärfere Laufbilder.

Iso und Blende musst du dann Gegebenheiten anpassen.

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Für Laufbilder ist ein schnelles Objektiv von Vorteil und du musst ganz dringend die Serienbildfunktion einstellen. Wenn du dann noch auf “AI Servo” (Canon) einstellst, also einen automatischen Fokus. Den solltest du aber eh bei jedem Kameramodell eingestellt haben.

Fazit

Wenn du die Belichtungszeit gut wählst, möglichst kein Gegenlicht hast und das Tier gut positioniert ist, sollte es kein Problem sein, ein paar schöne Laufbilder zu bekommen.

Das Alter des Tieres und welche Art von Tier spielt dabei auch keine Rolle. Es gibt immer Möglichkeiten, schöne Bilder zu erstellen.

Nur Mut und probiere dich aus! ☺️


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Yvonne

Fotografin mit Herz und Leidenschaft um Dir eine einmalige Erinnerung zu schaffen. ❤️

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